Autonomes

Kehrfahrzeug

Enway, EUREF Campus

Die Anforderungen

Das Startup Enway entwickelt Technologien für autonome Service-Fahrzeuge. Für den Prototypen eines Kehrroboters wird R316 an Bord geholt. Es gilt, ein Fahrzeug umzubauen, sodass alle Einsatzszenarien eines ersten Prototypen erfüllt werden: Testfahrten und Änderungen im Entwicklungsprozess ebenso wie Präsentationen auf Messen. Daraufhin haben wir den Anforderungskatalog gemeinsam mit Enway zusammengestellt: Sensoren werden so platziert, dass sie ihre Arbeit optimal und ohne Störungsanfälligkeit verrichten können. Eine für erste Tests notwendige Robustheit sowie die einfache Zugänglichkeit einzelner technischer Komponenten muss in dieser Phase bedacht werden. Gleichzeitig ist es ein Präsentationsobjekt, das Investoren und Normalverbraucher als gefällig wahrnehmen sollen.

Der Lösungsweg

Zunächst haben wir auf der Grundlage der Kehrmaschine mit 1:1-Modellen Designvarianten geprüft. Den geschützten Raum für die nötigen elektronischen Komponenten haben wir dabei bereits berücksichtigt. Zusätzliche Anforderungen, wie die Platzierung weiterer Sensoren, können in dieser Phase ebenfalls geklärt werden. So konnten wir in enger Rückkopplung mit Enway wesentliche Anforderungen an das Produkt definieren und Grundlagen für die Weiterentwicklung schaffen.

In einem nächsten Schritt geht es in die Auswahl von Materialien. Aufgrund der verschiedenen Anforderungen entscheiden wir uns für eine geschweißte und lackierte Aluminiumkarosserie, die komplett demontiert werden kann. Der Prototyp ist in dieser Phase noch gut geeignet für Weiterentwicklungen und häufige Zugriffe auf Komponenten. Für die Zugänglichkeit von Elektronik und Mechanik werden Klappen und Deckel integriert.

So entwickeln wir das technische und gestalterische Design für das autonome Kehrfahrzeug. Die Formensprache ist individuell und trägt auch einer positiven Mensch-Maschine-Interaktion Rechnung. Denn die Form wird bewusst so entwickelt, dass die Maschine „freundlich“ wirkt. Dies soll zu einer Akzeptanz des Fahrzeugs im öffentlichen Raum beitragen.

Die Zukunft

Erste Tests in realen Umgebungen der Kehrmaschine sind bereits erfolgt. Aufgrund der zunehmenden Aufgaben des Kehrfahrzeugs wird auch der Prototyp beständig weiterentwickelt. So integrieren wir ergänzende Komponenten wie beispielsweise eine neue Sensorik für den Nahbereich in die Karosserie des Fahrzeugs. Passend dazu haben wir ein Bordstein-Modell für Tests und Demonstrationen gebaut.

  Das Datenblatt

  • Karosserie: Aluminiumblech 2mm, geschweißt

  • Beschichtung: 2K-Lack

  • Halterung für freiliegende Sensorik: verstärkte Aluminiumtraverse

  • Schutz für Nahbereichssensorik: Blechabdeckungen, optisch in Karosserie integriert

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